MC Aichach e.V. im ADAC
 
 
 
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Chronik des MC Aichach e.V. im ADAC

...aus der Historie - so war es seit der Gr├╝ndung 1932 bis Anfang der 2000er!

Seit 1928 existiert der MC Aichach.
Wir freuen uns ├╝ber das Interesse an unserem Club und wollen hier ein wenig in die Vergangenheit schweifen. Viel Spa├č beim Nachlesen und wer weitere Bilder dazu sehen m├Âchte findet diese gerne in der Historiengallerie.

Die Chronik des MC Aichach e.V.

1928:
Aller Anfang ist schwer. So scheint es auch dem am 3. November 1928 gegr├╝ndeten Automobilclub Aichach, einer Ortsgruppe des ADAC, gegangen zu sein. Das heute noch vorhandene Protokollbuch zeigt auf, dass sich nach l├Ąngerem Zusammenarbeiten einzelner Mitglieder mit dem Gauvorstand am 3. November 1928 im Nebenzimmer der Brauerei Bauerntanz 24 interessierte zusammengefunden haben, um den Automobilclub Aichach zu gr├╝nden. Vom Gau S├╝dbayern des ADAC nahm an dieser Versammlung der 1. Vorsitzende, Herr Madlener, teil.
Bereits nach kurzer Debatte wurde die Gr├╝ndung des Clubs beschlossen. Herr Madlener begl├╝ckw├╝nschte die Versammlung zu ihrem Entschluss und versprach ein Gr├╝ndungsgeschenk vom ADAC.
Die Vorstandswahl erbrachte folgendes Ergebnis: 1. Vorstand Ludwig Ranzinger, Aichach; 2. Vorstand Max Meisinger, Aichach; Sportleiter Nikolaus Schwarzenberger, Aichach; Schriftf├╝hrer Hans Lindermair, Aichach; Schatzmeister Hans Lieblein, Aichach; Beisitzer Alfons Kell, Aichach, Dr. Gl├╝ck, K├╝hbach und Wilhelm G├╝nther, Aindling.
Der Protokollbericht, der vom 1. Vorsitzenden Ludwig Ranzinger unterzeichnet ist, schlie├čt mit den Worten. "...dass bei dem gezeigten Interesse die Ortsgruppe einer guten Zukunft entgegengehen wird".
Bereits vier Wochen nach der Gr├╝ndungsversammlung ging man voll Begeisterung in die erste Ausschusssitzung. Eine Orientierungsfahrt, eine Fuchsjagd und eine Zielfahrt wurden vorgeschlagen und einstimmig genehmigt. Zum Clublokal wurde das Bauerntanz-Nebenzimmer erkl├Ąrt und an jedem ersten Mittwoch im Monat sollte der Clubabend stattfinden.

1929:
Die Ansichten ├╝ber die Verwirklichung der beschlossenen Ziele schienen aber auseinandergegangen zu sein. Schon Anfang des Jahres 1929 musste wegen des R├╝cktritts des Vorstandes und des Schriftf├╝hrers eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Zu dieser Versammlung erschien der 1. Vorstand nicht. Er rechtfertigte sich schriftlich. Der Schriftf├╝hrer konnte bewogen werden, sein Amt weiter zu bekleiden, w├Ąhrend sich Willy Sachs bereit erkl├Ąrte, den Posten des 1. Vorstandes kommissarisch zu ├╝bernehmen. In der Hoffnung, der Aufbau des Aichacher Ortclubs auf gesunder Basis zu erm?glichen, schied man von der Mitgliederversammlung.
F├╝r den 22. August 1929 wurde zwar eine Vollversammlung angek├╝ndigt, aber ├╝ber den Verlauf und weitere Zusammenk?nfte in der zweiten Jahresh├Ąlfte liegen keine Eintragungen vor. Schwelt schon ein Gegensatz der Meinungen?

1930:
In dem Bericht ├╝ber die Generalversammlung am 10. Januar 1930 hei├čt es, dass sie von zehn Mitgliedern besucht war (Mitgliederstand: 32). Der kommissarische Vorsitzende Willy Sachs bedauerte, "dass es noch nicht m├Âglich war, die Herrn Autobesitzer restlos f├╝r den Club zu gewinnen." Im Laufe der Versammlung gab es ein weiteres Mal einen Wechsel auf dem Posten des 1. Vorsitzenden. Neuer Chef wurde Hans Lieblein. Aber auch seine ├ära sollte nicht lange dauern.
Bereits am 15. November des gleichen Jahres musste eine erneute Generalversammlung abgehalten werden. Schon aus der Bemerkung des Schriftf├╝hrers, "... in Abwesenheit des 1. Vorsitzenden, der es vorzog, eine Theaterauff├╝hrung im Saale (des Bauerntanz) zu besuchen", ist die Krisenstimmung zu entnehmen. Auch der Mitgliedersand war von 32 auf 24 gesunken. Zum neuen 1. Vorstand wurde Peter Brieschenk gew├Ąhlt.

1931:
Erst ├╝ber die am 26. November 1931 stattgefundene Generalversammlung findet sich die n├Ąchste Eintragung im Protokollbuch. 20 anwesenden Mitgliedern wurde er├Âffnet, dass die f├╝r 1931 vorgesehenen Veranstaltungen nicht durchgef├╝hrt werden konnten, weil der Club durch die Zahlungseinstellung eines Privatbank-Instituts das gesamte Verm├Âgen verloren hat. Eine Spende des Gaues in H├Âhe von 50 Mark brachte die finanzielle Lage des Ortclubs wieder etwas ins Gleichgewicht.
Ein Novum brachte die Vorstandswahl in der Geschichte des jungen Clubs. Erstmals stellte sich ein 1. Vorsitzender zur Wiederwahl und wurde von den Anwesenden auch in seinem Amt best├Ątigt: Peter Brieschenk.


1932:
Die sportliche Bet├Ątigung im Jahre 1932 wurde von der schlechten Wirtschaftslage bestimmt. Nur drei Gaufahrten konnten festgelegt werden.
Zur Generalversammlung am 19. November 1932 erschienen 15 Mitglieder "laut Pr├Ąsenz-Liste". Von den 20 ferngebliebenen Mitgliedern wird berichtet, dass es sich meist um Ausw├Ąrtige handele, die den Winter ├╝ber ihre Fahrzeuge abgemeldet h├Ątten, "zumal die sicher erhoffte Steuererm├Ą├čigung noch nicht Tatsache geworden ist".
Im Jahresbericht hei├čt es unter anderem, dass sich die kleine Ortsgruppe Aichach aus kleinen Anf├Ąngen im vergangenen Jahr so weit aufgeschwungen habe, dass sie allerorts, wohin sie auch nur den Namen Aichach getragen habe, allgemein Lob und Anerkennung fand. Das ist auch daraus ersichtlich, dass sich die Ortsgruppe in der Gauwertung auf die 8. Stelle vorgeschoben hatte und damit manchen gro├čen Club in den Schatten stellte. Aichach war die achtkleinste Ortsgruppe im Gau S├╝dbayern unter 78 ausgewerteten Ortclubs. Gauwertungsfahrten wurden in Garmisch-Partenkirchen, Landsberg, Deggendorf und im Bayerischen Wald besucht.
Der 1. Vorsitzende, Peter Brieschenk, musste aufgrund seiner dienstlichen Versetzung von nach Ingolstadt seinen Posten zur Verf├╝gung stellen. Zu seinem Nachfolger wurde Dr. Gl├╝ck, K├╝hbach, gew├Ąhlt. Wie lange seine "Dienstzeit" auf diesem Posten andauerte, ist nicht bekannt, weil im Laufe des Jahres 1933 der Automobilclub Aichach vom NSKK (Nationalsozialistischer Kraftfahrer Korps) ├╝bernommen wurde. Ein langer Dornr├Âschenschlaf begann.

Oberes Tor
Zweiter Weltkrieg, das Ende, der Beginn des Wirtschaftswunders. Sieben Jahre nachdem die letzten Sch├╝sse gefallen und sogar in Aichach eine Person bei einem Panzerbeschuss umgekommen war, begann sich das Leben zu normalisieren. Das Auto erhielt den Stellenwert von pers├Ânlicher Freiheit, aber auch Erfolg.

1952:
Nach langen Vorarbeiten von Josef Sandmeier trafen sich am 1. Juli 1952 wiederum in der Gastst├Ątte Bauerntanz 30 Personen, um den Motorclub Aichach (1928 hatte man den Verein "Automobilclub Aichach" genannt) wieder zu gr├╝nden. Vom Gau S├╝dbayern des ADAC war dessen Gesch├Ąftsf├╝hrer Hans Bruckmaier zugegen.
Die Vorstandswahl ergab folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Josef Haselberger; 2. Vorsitzender Josef Sandmeier; Schriftf├╝hrer Fritz Mayer; Schatzmeister Georg Jung; Sport- und Tourenleiter Erwin Loichen; Syndikus Dr. Karl Schedel; Beisitzer Hans Neumair, Paul Decker und Heinz Bock.
Beschlossen wurden die Durchf├╝hrung einer Fuchsfahrt, eines Geschicklichkeitsturniers und einer F├Ąhnchenjagd.
Zum Gro├čereignis sollte w├Ąhrend des Volksfestes das Geschicklichkeitsturnier werden. Mehr als 50 Autos und Motorr├Ąder beteiligten sich vor mehr als 2000 (!) Zuschauern. Als Sieger ging Sepp Betzmeier vor Hanns Amon bei den Herren, sowie Ella Betzmeier vor Hermine Rabl bei den Damen hervor.
Auch die Fuchsfahrt (sp├Ąter Fuchsjagd genannt) wurde f├╝r die Teilnehmer ein gro├čes Erlebnis. Diese Veranstaltung wurde zu einer j├Ąhrlich wiederkehrenden Einrichtung - bis 1960.

1954:
1954 war der Mitgliederstand bereit auf 60 angestiegen.
Weniger der Motorsport, als gesellschaftliche Veranstaltungen pr├Ągten das Vereinsleben. Bildersuchfahrten geh├Ârten ebenso zum Programm wie Sternfahrten (die vom ADAC Gau S├╝dbayern ausgeschrieben waren). Sogar Meran war das Ziel.
Als Clublokal hatte man zwischenzeitlich die Gastst?tte Stieglbr├Ąu gew├Ąhlt.

1956:
Im Jahr 1956 wage man sich erstmals an die Durchf├╝hrung eines Fachingballs. Gemeinsam mit dem Tennisclub Aichach traf man sich im Cafe K├Âgl. Diese "Faschings-Ehe" dauerte sechs Jahre.
Von der Bev├Âlkerung sehr positiv aufgenommen wurde eine j├Ąhrlich wiederkehrende Versehrtenfahrt, wobei MCA-Mitglieder ihre Fahrzeuge zur Verf├╝gung stellten, um Schwerkriegsbesch├Ądigte und Versehrte kostenlos durch das Land zu fahren und ihnen einen sch?nen Tag zu bereiten. Zwischen 30 und 50 Versehrte nahmen an diesen Ausfl?gen teil, Ziele waren Andechs, das Altm?hltal, das Donautal oder Schlo├č Neuschwanstein.
Nach vierj├Ąhriger Amtszeit trat Josef Haselberger als 1. Vorsitzender zur├╝ck, zu seinem Nachfolger wurde Rechtsanwalt Dr. Adolf Dietrich gew?hlt. Zwei Jahre sp?ter, also 1958, begann die ├ära von Club-Pr├Ąsidenten Walter Mill.

1960:
War bislang auf einen Mitgliederbeitrag verzichtet worden, beschloss 1960 die Generalversammlung, j├Ąhrlich 5 Mark (heute also etwa 2,50 Euro) einzuheben. Im gleichen Jahr wurde zur Spargelzeit erstmals ein Spargelessen der Mitglieder veranstaltet, das lange auf dem j├Ąhrlichen Veranstaltungsplan stand. Bis zu 100 Personen nahmen aus dieser Kombination aus Essen, Musik und Tanz teil.
1960 wurde auch der Herbstausflug eingef├╝hrt, aber nicht mit dem eigenen Auto, sondern gemeinsam mit dem Bus. Bevorzugtes Ausflugsziel war wegen seiner s├╝ffigen Weine das Frankenland.
Zu Beginn der 60-er Jahre wagte man sich aufgrund des zunehmenden Interesses an eine eigene Faschingsveranstaltung. Der Erfolg dieses Narrentreibens im Cafe Koch war so gro├č, dass man im Jahr 1963 sogar ein eigenes Prinzenpaar (Hubert Fischer aus Affing und Traudl Neubaur aus Aichach sowie Hofmarschall Josef Jakob) inthronisierte (damals war die Aichacher Faschingsgesellschaft "Paartalia" noch nicht gegr?ndet).

1964:
1964 und 1965 wurde der "Autler-Ball" in der TSV-Turnhalle abgehalten, sp├Ąter war das Tanzcafe Wagner Sammelbecken des n?rrischen Frohsinns. Der "Autler-Ball" galt viele Jahre als der Faschingsball in Aichach.
1963 wurde die Kegelabteilung des MCA aus der Taufe gehoben (siehe eigenen Bericht). Mitte der 60-er Jahre wurde das 100. Mitglied begr├╝├čt.

1966:
Die erste Kraftfahrzeugsegnung am 25. Juli 1966, die vom Motorclub, der Verkehrswacht und der Landpolizeiinspektion durchgef├╝hrt wurde, fand lebhaftes Echo. Rund 300 Kraftfahrzeuge fuhren nach einem Wortgottesdienst in der Stadtpfarrkiche am Danhausplatz in einem langen Korso an Dekan Reiter vorbei, der die Segnung vornahm.
Sch├Ân langsam r├╝ckte der Motorsport etwas mehr in den Vordergrund. Zusammen mit den Nachbarclubs aus Neuburg, Schrobenhausen und Pfaffenhofen wurde ein Vier-St├Ądte-Geschicklichkeitsturnier ins Leben gerufen (ab 1969 war auch Ingolstadt dabei). Zum Start der Serie in Schrobenhausen kam das Aichacher Team auf einen ehrenvollen dritten Platz.
Nach zw├Âlfj├Ąhriger Amtszeit erkl├Ąrte Pr├Ąsident Walter Mill aus gesundheitlichen Gr├╝nden seinen R├╝cktritt, versprach aber eine Wiederkehr, falls es seine Gesundheit zulasse. Im langj├Ąhrigen Schriftf├╝hrer Verleger Fritz Mayer fand er einen w├╝rdigen Nachfolger. Auch Gesch?ftsf?hrer Julius Westrich trat ins zweite Glied zur├╝ck.

1971:
1971 wurde erstmals eine Nikolausfeier abgehalten, bei der Gerd Mill als singender Nikolaus auftrat. ├ťber viele Jahre hinweg war diese besinnliche Zusammenkunft ein beliebter Treffpunkt der MCA-Familie.

1972:
1972 kehrte Walter Mill wieder an die Spitze zur├╝ck, Fritz Mayer wurde wieder Schriftf?hrer. Josef Sandmeier, 20 Jahre stellvertretender Clubchef, gab sein Amt ab.
Nun entwickelte sich ein sehr emsiges Clubleben, zumal sich nun auch die j├╝ngeren Generationen engagierten. Der MCA unterst├╝tzte die Aktion "Steig aus und wandere" und half, zwei Rundwanderwege im Grubet und in Oberwittelsbach anzulegen.


1973:
1973 wurde die "Sorgenkinderelf" gegr├╝ndet, die ├╝ber Jahre hinweg das soziale Aush├Ąngeschild des MCA sein sollte.
Im gleichen Jahr wurde erstmals ein Sch├╝ler-Fahrradturnier organisiert, um der Jugend Sicherheit auf dem Zweirad zu vermitteln.



1974:
1974 wurde der Gasthof Specht zum Clublokal, weil es im Stieglbr├Ąu zu eng geworden war.
Es gr├╝ndeten sich die "MC-Singers" zum "Autler-Ball". Was als Spa├č an der Freud gedacht war, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Aichacher Institution. Denn die "Singers" nahmen mit einer Art Musik-Kabarett die ├Ârtliche Politik aufs Korn. Treibende Kraft war Gerd Mill.

Gasthof Specht

 

1978:
1978, also im Jahr des 50-j├Ąhrigen Bestehens seit Erstgr?ndung, wurde es motorsportlich. Claus Braune baute ein offenes Slalomfahrezug. Die 1. Aichacher Slalommeisterschaft wurde ausgetragen, die Michael von Bonin gewann.
Den 50. Geburtstag feierte der MCA bei Anwesenheit zahlreicher Prominenz ganz gro├č in der TSV-Turnhalle mit einem Gesangs- und Unterhaltungsprogramm, das vorwiegend aus den eigenen Reihen gesch├Âpft wurde. Als Erinnerungsgeschenk gab es f├╝r jedes Mitglied eine Schnupftabakflasche, die sicher heute noch in vielen Regalen als Souvenir steht.

1979:
1979 startete der MCA eine weitere motorsportliche Initiative. Sportleiter Gert Eckl organisierte eine Nachtorientierungsfahrt, es wurde sogar eine Kreismeisterschaft installiert, an der sich alle Motorsportclubs der Landkreises beteiligen. Auch die Geschicklichkeitsturniere wurden nun mit weit "hei├čerem" Reifen gefahren als fr├╝her.
Die beliebte Familien-Rallye (Bildersuchfahrt) wurde zur Erinnerung an den langj├Ąhrigen M├Ązen und Schriftf├╝hrer zur "Fritz-Mayer-Ged├Ąchtnisfahrt" umgetauft.

1980:
1980 dankte der "Motor des Motorclubs", Walter Mill, aus gesundheitlichen Gr?nden ab (er starb 1983), Hans "Jonny" Michl wurde sein Nachfolger. ?ber 21 Jahre lang (bis 2001) sollte er dem Verein vorstehen. Damit ├╝bertraf er sogar die Doppel-Amtszeit von Walter Mill, der insgesamt 20 Jahre MC-Pr├Ąsident war.

1981:
1981 wurden Nikolaus Wall und Julius Westrich zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Zur 750-Jahr-Feier der Stadt Aichach organisierte der MCA eine Fahrzeugweihe auf dem Stadtplatz.

1982ff:
Die folgenden Jahre waren gekennzeichnet von vorwiegend gesellschaftlichen Aktivit├Ąten. Suchfahrten, Ausfl├╝ge, Faschingsb├Ąlle, Nikolausfeiern, Spargelessen - mal mit ├╝ppiger, mal mit geringer Beteiligung - kennzeichnen das Vereinsleben. Wobei die Aktivit├Ąten der Sorgenkinderelf einen Gro├čteil des Engagements erforderten. Die Weinlaube der Wohlt├Ątigkeitsmannschaft w├Ąhrend des allj├Ąhrlichen Stadtfestes sowie der Gl├╝hweinstand beim Christkindlmarkt wurden auch zu einem Markenzeichen des Motorclubs ÔÇô Fu├čball gespielt wurde kaum noch, waren die Initiatoren doch etwas in die Jahre gekommen

Helmuth Thiem

1986
Zur├╝ck zu den Wurzeln fand der Motorclub 1986, als der MSC Griesbeckerzell zu einer Abteilung des Vereins wurde. Motocross-Sport war nun auf einem Gel├Ąnde im Aichacher Stadtteil m├Âglich, eine Reihe von Erfolgen stellte sich ein.
Trotzdem: Dem Motorclub fehlte es an Nachwuchs. Die Situation besserte sich erst, als auf Betreiben von Helmut Thiem eine Jugend-Kartabteilung installiert wurde. Das Interesse war gro├č, auch viele Eltern engagierten sich, um diese Gelegenheit zur Kombination aus Motorsport und Sicherheitstraining zu nutzen. Interne wie externe Kartturniere stehen seither immer wieder im Jahresprogramm.


 

1992:
1992 ├╝bernahm mit Edith Schmid erstmals eine Frau Verantwortung an vorderster Stelle: sie wird 2. Vorsitzende. Der Tod holte sie im Juli 1997 aus der F├╝hrungsetage.

1996:
Dass sich das Gewicht mehr von gesellschaftlichen zu motorsportlichen Aktivit├Ąten verlagerte, zeigte sich 1996 besonders. Erstmals fiel der Autlerball mangels Nachfrage aus. Auch die Clubabende, w├Ąhrend denen oft allgemeine wie Aichacher Verkehrsthemen diskutiert wurden (der MC sandte regelm├Ąig Vertreter zu ├Ârtlichen Verkehrsschauen) fanden weniger Anklang und mussten lange Zeit abgesagt werden.
Dass einst beliebte Ausfl├╝ge ├╝berhaupt noch durchgef├╝hrt werden konnten, lag an einer zeitweisen Kooperation mit dem Tennisclub Unterwittelsbach. Beide Vereine bekamen nun gen├╝gend Mitglieder zusammen, um Busse zu f├╝llen.

1998:
Der Generationenwandel wurde vor allem 1998 deutlich: Konnte Sportleiter Josef R├Âssner f├╝r einen Ausflug nach Schloss Nymphenburg gerade noch zw├Âlf Teilnehmer mobilisieren, kamen zum Kart-Turnier im Rahmen des Schwaben-Pokals 100 junge Fahrer. Mussten Orientierungsfahrten in den Jahren zuvor teilweise wegen zu geringer Nachfrage ausfallen, waren 1998 wieder 15 Teams am Start - vorwiegend Eltern der Kart-Jugend. Und dass zur Nikolausfeier immer 80 Personen begr├╝├čt werden konnten, lag ebenfalls am Nachwuchs. Die Kart-Gruppe, die auch bei Autoschauen oder Ferienprogrammen aktiv war, wurde somit zum Aush├Ąngeschild des MC Aichach.

1999
1999 musste die Moto-Cross-Gruppe um Abteilungsleiter Toni Bachmann einen Aufnahmestopp bekannt geben. Die Griesbeckerzeller Anlage war teilweise so ├╝berf├╝llt, dass viele Mitglieder nicht mehr zum Fahren kamen.
Motocross

 

Das Interesse an den informativen Clubabenden nahm in der Folgezeit wieder zu, wie sich auch allgemein die Aktivit├Ąten erweiterten. So spannte sich im Jahr 2000 die Bandbreite von Hans Wohlmuths Diavortrag ├╝ber "Natur um Aichach" ├╝ber ein Sicherheitstraining f├╝r Frauen bei Auto Braune bis hin zu Kart-Turnieren, Flo├čfahrt auf der Isar (52 Teilnehmer) bis zur Familien-Orientierungsfahrt.

2001:
Bei der Generalversammlung 2001 ging die lange ├ära von 1. Vorsitzenden Jonny Michl zu Ende. Er ├╝bergab den Stab an Josef R├Âssner, auch auf anderen Positionen der Vorstandschaft r├╝cken j├╝ngere Personen nach vorne.
Der eingeschlagene Weg wurde trotz neuer Mannschaft beibehalten: die Kombination aus gesellschaftlichen und motorsportlichen Aktivit├Ąten, gepaart mit Verkehrssicherheits-Aspekten. Vortr├Ąge zu verschiedensten Themen, Trainings und Pannenkurse f├╝r Frauen, Turniere mit Fahrr?dern und Karts, aber auch die Gr├╝ndung einer speziellen Auto-Slalomgruppe unter Leitung von Robert Walter pr├Ągten das Vereinslebens bis hinein in das Jubil├Ąumsjahr 2003.

2001 - 2005:
In den Jahren 2001 - 2005 f├╝hrte Josef R├Âssner das Zepter im MC Aichach. Neben der sehr aktiven Kartgruppe - die noch dazu etliche Siege und Champions hervorbrachte - wurde auch mit einem eigens angeschafften Slalomfahrzeug im Automobilbereich angetreten. Auch hier konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Unter R├Âssner wurde auch die Geselligkeit und das Vereinsleben wieder reaktiviert. Er kreierte ein umfangreiches Programm mit Ausfl├╝gen, Clubabenden und und und! Als Wehrmtstropfen wurde in dieser ├ära auch die Unterabteilung Sorgenkinderelf aus Mangel an Beteiligung aufgel├Âst. Die in den Vorjahren erarbeiteten Gelder sollen aber bis zum vollst├Ąndigen Aufbrauch f├╝r gemeinn├╝tzige Projekte gespendet werden. Somit war es auch nicht verwunderlich, dass einzelne aktive des MC unter der Federf├╝hrung von Heinz Mannweiler, Christian G├Ârtz und Robert Walter sich der Jagateebude auf dem Weihnachstmarkt und dem Weinstand auf dem Stadtfest annahmen.

2006:
Im Jahr 2006 ├╝bergab dann Josef R├Âssner krankheitsbedingt den Vorsitz an Heinz Mannweiler. Leider ist hier die anf├Ąnglich so euphorisch entwickelte KFZ-Slalomgruppe aufgel├Âst worden. Dennoch wurde - nicht zuletzt wegen Jagateestand und Weinlaube - Geselligkeit "GROSS" geschrieben. Die Kartabteilung feierte in diesen Jahren zudem gro├če Erfolge. Auch die Endfeier zum Schwabenpokal 2006 fand wieder einmal mit einem gelungenen Event in Aichach statt.

2007:
Erstmals konnte im Jahr 2007 die Kartgruppe einen Megaerfolg feiern. Man gewann unter 12 Mannschaft den Schwabenpokal. Zudem ergaben sich einige Veranstaltungen (Ausfahrten, Clubabende, Stadtfest...), die zu einem gelungenen Jahr 2007 beitrugen. Erstmals nahmen auch einige MC-Mitglieder beim Aichacher Vierkampf teil. Hier messen sich die Teilnehmer mit 3 weiteren Vereinen im Kartfahren, Schie├âen, Stockschie├čen und Kegeln. ├ťberschattet wurde dieses Jahr allerdings vom Tot des langj├Ąhrigen und verdienstreichen Mitglieds Josef R├Âssner, der lange Jahre als Sportleiter und Vorstand im Verein t├Ątig war.

2008:
Das Jahr 2008 war sportlich gesehen ein voller Erfolg. Die Kartabteilung feierte hier extrem gro├če Erfolge. Man gewann die Jahreswertung im Schwabenpokal. Clubabende, Geselligkeiten, Stadtfest etc. waren ebenso im Jahr dabei!

2009:
Das Jahr 2009 begann sportlich wie das alte Jahr aufgeh├Ârt hatte. Man gewann erneut die Mannschaftswertung im Schwabenpokal und war auch erfolgreich in der S├╝dbayerischen Meisterschaft. Zum ersten Mal trug der MC auch eine s├╝dbayerische Meisterschaft aus. Einige Clubabende und Ausfl├╝ge durften nicht fehlen. Das Stadtfest war bei gutem Wetter ein "Kracher" und die Jagateebude am Weihnachtsmarkt stimmte fantastisch auf die Weihnachtstage ein.

2010:
...und was passiert aktuell!?!?!? Dies kann unter www.facebook.com/mcaichach nachgelesen werden oder in K├╝rze auch wieder hier...

Wer Lust und Laune hat ├╝ber die Jahre aktiv zu berichten kann sich gerne an unseren Vorstand wenden!